Brand Nebengebäude

Datum: 14. April 2019 
Alarmzeit: 3:52 Uhr 
Art: Brand 
Fahrzeuge: HLF 20, MZF, MZF mit Anhänger 
Weitere Kräfte: ERH 4 KBI Brunner, ERH 4/3 KBM Menger, FF Großgeschaidt, FF Röckenhof, KFV Pressestelle Weber, Löschzug Heroldsberg, Polizei, Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand wurde die FF Kalchreuth in den Morgenstunden des heutigen Sonntag alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einheiten aus Kalchreuth befand sich eine Lagerhalle auf einem landwirtschaftlichen Anwesen bereits in Vollbrand. Durch die FF Kalchreuth wurde eine Wasserversorgung aufgebaut sowie zwei C-Rohre als Riegelstellung zu den angrenzenden Scheunen vorgenommen. Nach Eintreffen der ebenfalls alarmierten Feuerwehren aus Röckenhof, Großgeschaidt sowie dem Löschzug aus Heroldsberg konnten weitere Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und Brandbekämpfung eingeleitet werden. Die Drehleiter aus Heroldsberg wurde im Innenhof des Anwesens in Stellung gebracht und unterstützte beim Ausleuchten der Einsatzstelle sowie bei der Kontrolle mittels WBK. Die Wehren aus Großgeschaidt und Röckenhof sicherten das nachbarliche Gehöft ebenfalls mit einer Riegelstellung ab und unterstützten bei der Brandbekämpfung mit der Vornahme eines C-Rohres.

Nachdem eine Sicherung der angrenzenden Gebäude sichergestellt war, gingen beide Trupps der FF Kalchreuth zur Brandbekämpfung über, was auch rasch Wirkung zeigte. Durch Zumischung eines Netzmittels konnten die Flammen zügig nieder gehalten werden.

Da durch die Bedachung mit Faserzementplatten eine Asbestbelastung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde zeitgleich eine Not-Dekontaminierungsplatz im Innenhof aufgebaut sowie eine Absperrbereich eingerichtet.

Nachdem die Meldung „Feuer aus“ durch den Angriffstrupp Kalchreuth erfolgte, wurde aus diesem Grund, das Brandgut gewässert und anschließend mit einem Teppich aus Schwerschaum belegt.

Nach Ende der Löscharbeiten wurden alle Einsatzkräfte, die im Absperrbereich zum Einsatz kamen, durch Unterstützung der Kameraden von ihren Geräten und Schutzausrüstungen befreit. Diese wurden in separaten Behältnissen eingetütet, da eine Kontamination mit asbestbelasteten Material nicht ausgeschlossen werden konnte.

Nach wiederherstellen der Einsatzbereitschaft verließen die letzten Einsatzkräfte aus Kalchreuth nach ca. 6 Stunden die heimatliche Wache.

Ein ebenfalls ausführlicher Bericht zu diesem Einsatz findet man ebenfalls auf der Facebook-Seite der Kreisbrandinspektion Erlangen-Höchstadt: Einsatzbericht KBI ERH