Unterstützung Rettungsdienst

Datum: 11. September 2020 
Alarmzeit: 20:19 Uhr 
Art: Technische Hilfeleistung 
Einsatzort: Sebalder Reichswald Bereich "Tropfender Fels" 
Fahrzeuge: HLF 20, MZF 
Weitere Kräfte: Bergwacht, Polizei, Polizei Hubschrauber, Rettungshubschrauber Christoph 27, RTW 


Einsatzbericht:

Am späten Freitag Abend wurde die FF Kalchreuth zusammen mit dem Rettungsdienst und der Bergwacht in den Sebalder Reichswald gerufen. Hier verunfallte ein Mountainbiker auf einer der Trailstrecken und zog sich schwere Verletzungen zu.

Der ersteintreffende Rettungsdienst forderte aufgrund der einsetzenden Dunkelheit sowie der schweren Zugänglichkeit zur verletzten Person die Einheiten von Bergwacht und Feuerwehr nach.

Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle kreiste bereits der Polizei Hubschrauber über der Einsatzstelle und erleichterte uns somit schon mal die Orientierung und unterstützte bei der Ausleuchtung der Einsatzstelle.

Als die ersten Einheiten der Feuerwehr beim Rettungswagen angekommen sind gab es eine kurze Einweisung in die Lage des Einsatzortes welche sich in ca 300 Meter Entfernung auf unwegsamen Gelände befand. Lediglich ein kleiner Trampelpfad führte uns zur verletzten Person die schon vom Rettungsdienst und Notarzt erstversorgt wurde.

Durch die mit uns eintreffende Bergwacht konnte auch schnell Tragen und Transportmaterial zur Einsatzstelle gebracht werden.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr leuchteten die Einsatzstelle aus und unterstützten die Kameraden der Bergwacht beim Vorbereiten der Transportgerätschaften. Durch die gute Zusammenarbeit aller Organistionen ging dieses ziemlich zügig von statten. Die verunfallte Person wurde mittels Spezialtrage der Berwacht zum Rettungswagen transportiert.

Durch die Feuerwehr wurde der RTW noch aus dem Waldgebiet geleitet. Ein Kamerad der Hubschrauberbesatzung wurde ebenfalls zum Sportgelände gefahren wo sein Pilot schon mit dem Rettungshubschrauber auf ihn gewartet hat.

Nach ca 2 Stunden Einsatzzeit konnten die letzten Einheiten der Feuerwehr wieder den Rückmarsch zur Wache antreten.