Zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand wurde die FF Kalchreuth in den Morgenstunden des heutigen Sonntag alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einheiten aus Kalchreuth befand sich eine Lagerhalle auf einem landwirtschaftlichen Anwesen bereits in Vollbrand. Durch die FF Kalchreuth wurde eine Wasserversorgung aufgebaut sowie zwei C-Rohre als Riegelstellung zu den angrenzenden Scheunen vorgenommen. Nach Eintreffen der ebenfalls alarmierten Feuerwehren aus Röckenhof, Großgeschaidt sowie dem Löschzug aus Heroldsberg konnten weitere Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und Brandbekämpfung eingeleitet werden. Die Drehleiter aus Heroldsberg wurde im Innenhof des Anwesens in Stellung gebracht und unterstützte beim Ausleuchten der Einsatzstelle sowie bei der Kontrolle mittels WBK. Die Wehren aus Großgeschaidt und Röckenhof sicherten das nachbarliche Gehöft ebenfalls mit einer Riegelstellung ab und unterstützten bei der Brandbekämpfung mit der Vornahme eines C-Rohres.

Nachdem eine Sicherung der angrenzenden Gebäude sichergestellt war, gingen beide Trupps der FF Kalchreuth zur Brandbekämpfung über, was auch rasch Wirkung zeigte. Durch Zumischung eines Netzmittels konnten die Flammen zügig nieder gehalten werden.

Da durch die Bedachung mit Faserzementplatten eine Asbestbelastung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde zeitgleich eine Not-Dekontaminierungsplatz im Innenhof aufgebaut sowie eine Absperrbereich eingerichtet.

Nachdem die Meldung „Feuer aus“ durch den Angriffstrupp Kalchreuth erfolgte, wurde aus diesem Grund, das Brandgut gewässert und anschließend mit einem Teppich aus Schwerschaum belegt.

Nach Ende der Löscharbeiten wurden alle Einsatzkräfte, die im Absperrbereich zum Einsatz kamen, durch Unterstützung der Kameraden von ihren Geräten und Schutzausrüstungen befreit. Diese wurden in separaten Behältnissen eingetütet, da eine Kontamination mit asbestbelasteten Material nicht ausgeschlossen werden konnte.

Nach wiederherstellen der Einsatzbereitschaft verließen die letzten Einsatzkräfte aus Kalchreuth nach ca. 6 Stunden die heimatliche Wache.

Ein ebenfalls ausführlicher Bericht zu diesem Einsatz findet man ebenfalls auf der Facebook-Seite der Kreisbrandinspektion Erlangen-Höchstadt: Einsatzbericht KBI ERH

 

Am heutigen Dienstag Morgen wurde die FF Kalchreuth auf die Verbindungsstraße nach Buchenbühl alarmiert. Hier neigte sich ein Baum, der wahrscheinlich schon durch den letzten Sturm in Mitleidenschaft gezogen wurde, gefährlich Richtung Straße. Dieser wurde durch einen Trupp der Staatsforsten, die in diesem Bereich arbeiteten, gefällt. Durch  die bereits vor Ort anwesende Polizei und die Einheiten der Feuerwehr Kalchreuth wurde für die Fällarbeiten die Verbindungsstraße kurzzeitig voll gesperrt.

An diesem Sonntag Abend ereignete sich auf der Kreisstraße ERH 6 in Fahrtrichtung Kalchreuth ein Verkehrsunfall mit einem beteiligen PKW.

Der PKW kam von der Fahrbahn ab und kam anschließend senkrecht im Straßengraben zum Stehen.

Die beiden Insassen (eine Erwachsene Person und ein Kleinkind) konnten durch Ersthelfer aus dem PKW befreit werden.

Durch die ersten Einheiten der FF Kalchreuth wurden die beiden Personen betreut, Brandschutz sicher gestellt sowie das Kfz nach auslaufenden Betriebsstoffen kontrolliert. Zusätzlich wurde die Verkehrslenkung wechselseitig an der Unfallstelle durchgeführt.

Durch die einsetzende Dunkelheit wurde der Abschleppdienst durch Ausleuchten der Einsatzstelle unterstützt.

       

Der zweite Einsatz an diesem stürmischen Abend führte uns abermals auf die Verbindungsstraße nach Buchenbühl. Dieses mal konnten 3 Bäume dem Unwetter nicht stand halten. Einer der Bäume stand auch noch unter Spannung was die Entfernung erschwerte. Durch die Feuerwehr wurde die Verbindungsstraße bis zur Abzweigung Heroldsberg komplett gesperrt, die Bäume mittels Motorsägen entfernt und die Fahrbahn gereinigt.

Auch das Kalchreuther Einsatzgebiet blieb vom Sturmtief „Eberhard“ nicht verschont. So wurden wir auf die Verbindungsstraße nach Buchenbühl alarmiert. Hier blockierte eine große Fichte die Straße. Diese wurde mittels Motorsäge entfernt und die Fahrbahn gereinigt.

Zu einem Brand an einer Freifläche wurde die FF Kalchreuth zur Mittagszeit an diesem Sonntag gerufen. Am Einsatzort angekommen, stellte sich heraus, dass es sich bei dem Feuer um eine mit Fahrzeugen schwer zugängliche Brandstelle im Wald handelt. Auf ca. 4qm glimmten Reste eines offenen Feuers. Mit unserem Kleinlöschgerät Hydrofix und einer Schaufel wurden Glutnester abgelöscht und anschließend mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

Zu einer Wohnungsöffnung wurde die FF Kalchreuth von der Polizei angefordert. Nach Eintreffen der ersten Einheit und anschließenden energischen Klopfen öffnete die Person dann jedoch selbst die Türe. So konnten wir die Einsatzstelle zügig an die Polizei übergeben und wieder einrücken.

Am heutigen Mittwoch wurden wir am Nachmittag zunächst zu einer Tragehilfe für den Retttungsdienst alarmiert. Noch während der kurzen Anfahrt wurde seitens des Rettungsdienstes die Drehleiter der FF Heroldsberg nachgefordert, um eine Person aus dem 2. Stock schonend zum Rettungswagen bringen zu können. Während der medizinischen Versorgung unterstützten wir den Rettungsdienst und übernahmen die notwendige Vollsperrung der Erlanger Straße während der Drehleiterrettung.

Zu einem Wasserschaden wurde die FF Kalchreuth an diesem Mittwoch Vormittag telefonisch alarmiert. Im Kellerbereich eines Einfamilienhauses standen Teile von diesem ca 10 cm unter Wasser. Dieses wurde mittels Tauchpumpe und Wassergutsauger aus dem Haus befördert. Nach ca 1,5 Stunden Einsatzdauer konnte die Einsatzstelle wieder an die Eigentümer übergeben werden.

Zu nachtschlafender Zeit wurde die FF Kalchreuth zu einer Rauchentwicklung in Kalchreuth alarmiert. Durch einen ausgelösten Rauchmelder wurde ein Kalchreuther Bürger aus dem Schlaf geholt. Im Wohn- und Esszimmerbereich sowie Teile des Flures war bereits eine Rauchentwicklung sichtbar. Durch den Besitzer wurden beim Eintreffen der ersten Kalchreuther Einheiten bereits Lüftungsmaßnahmen durchgeführt welche auch raschen Erfolg zeigten.

Durch die FF Kalchreuth wurde der Bereich der Holzfeuerung sowie der Kamin mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Ebenso wurden die Bereiche im Kaminverlauf mit der WBK und Gasmessgerät kontrolliert und durch die Integrierte Leitstelle Nürnberg ein Kaminkehrermeister an die Einsatzstelle nachgefordert.

Nachdem die weiteren Kontrollen und Erkundungen keine Ergebnisse brachten und von Seiten der Feuerwehr keine weiteren Maßnahmen mehr zu treffen waren wurde die Einsatzstelle an den eingetroffenen Kaminkehrermeister sowie Besitzer übergeben.

Nach ca 1,5 Stunden Einsatzdauer konnten die letzten Einheiten wieder den Rückmarsch zur Wache antreten.